
Der Weinbau hat am Amberg eine lange Tradition. Im
16. Jahrhundert hieß die Lage am Südwesthang "In der Lütt".
Der mittelalterliche Weinbau erreichte in dieser Zeit seinen Höhepunkt. Es gab im Rheintal und Walgau kaum eine Gemeinde ohne einen Rebgarten. Schätzungen lassen auf eine Weinbaufläche von bis zu 700 ha schließen. Um 1600 dürfte der Weinkonsum bei ca. 150 – 200 Liter pro Kopf und Jahr
gelegen haben.
Für die starke Ausweitung des Weinbaus dürfte die mittelalterliche Klimaverbesserung verantwortlich gewesen sein. Der erhöhte Weinkonsum der Klöster sowie die veränderten Konsumgewohnheiten der Bevölkerung dürften ebenfalls dazu beigetragen haben.
Durch diese Veränderungen drang der Weinbau in Gebiete vor, die mengen- und qualitätsmäßig keine befriedigende Produktion gewährleisten konnten. Die erzeugte Weinmenge stand zu dieser Zeit weit vor der Qualität. So wurde auch der hohe Säuregehalt der Weine durch Beigabe von Honig und Gewürzen geschmacklich kompensiert.
In der Weinmanufaktur Schloss Amberg wird der Wein,
die bevorzugte Rotweinsorte des Rheintals -
der Blauburgunder / Pinot Noir, durch das Wissen von erfahrenen Winzern zur Vollendung gebracht.
Wir freuen uns, wenn daraus ein Wein entsteht, der seine Wurzeln in den alten Traditionen unseres Landes hat und uns zugleich mit Menschen über unsere Region hinaus verbindet.
Weinmanufaktur Schloss Amberg, Familie Scheyer
Winzer aus Langenlois, Familie Rabl und Familie Steininger
Weingut Schloss Gobelsburg